Vom Vorurteil zur Gewalt
Ressentiments, Vorurteile und Feindbilder sind zählebig und haben in Krisenzeiten besondere Anziehungskraft. Verschwörungsfantasien erklären die Welt mit abstrusen Theorien, die „Fremden“ die Schuld an Missständen und Katastrophen zuweisen.
Als „fremd“ werden Angehörige kultureller, religiöser, ethnischer, sozialer Minderheiten erklärt, um sie zu verdächtigen, zu vertreiben, zu verfolgen und oder zu vernichten. Die Ressentiments gegen Juden (Antisemitismus) und gegen Sinti und Roma (Antiziganismus) mündeten im Völkermord. Die Motive und den Gewinn der Mehrheit durch die Ausgrenzung von Minderheiten zu ergründen, ist Aufgabe der Ressentimentforschung. Sie zeigt den Weg vom Vorurteil zur Gewalt. In diesem Vortrag werden die Zusammenhänge beleuchtet und Wege zurück aus der Gewalt aufgezeigt.
Referent: Prof. Dr. Wolfgang Benz, der von 1990 bis 2010 das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin leitete, ist einer der renommiertesten deutschen Historiker. Er ist Experte für Nationalsozialismus, Antisemitismus und Erinnerungskultur.
Vortrag am Mo, 05.10.26, 19:30 Uhr
Ort: Brenzhaus Gebühr: 8,00 Euro
Veranstalter: Evang. Bildung Kreis SHA in Kooperation mit OMAS GEGEN RECHTS, KEB Kreis SHA und VHS SHA
Vortrag am Di, 06.10.26, 19:00 Uhr
Ort: Ratssaal, Rathaus Crailsheim Gebühr: 5,00 Euro
Veranstalter: Evang. Bildung Kreis SHA in Kooperation mit KEB Kreis SHA, Stadtarchiv Crailsheim, VHS Crailsheim und Kultur.Gut. Crailsheim
Status: 
Kursnr.: 262-344
Beginn: Di., 06.10.2026, 19:00 - 21:00 Uhr
Dauer: 1
Kursort: Ratssaal im Rathaus, Marktplatz 1, Crailsheim
Gebühr: 5,00 € (inkl. MwSt.)
